Wir sehen uns 2021 zur Ausbildungsmesse "Perspektive Job 4.0"

Da auf Grund der aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus die Ausbildungsmesse "Perspektive Job 4.0" am 14. November 2020 nicht stattfinden kann, besteht für alle Interessenten die Möglichkeit, sich auf der Website www.mitz-merseburg.de, Perspektive Job 4.0, über die Ausbildungsangebote der zur geplanten Veranstaltung angemeldeten Aussteller zu informieren:

www.mitz-merseburg.de/de/aussteller-2020.html

Die Agentur für Arbeit führt z.B. mit einem Link auf "CheckU - das Erkundungstool". Im Tool können Tests zu persönlichen Fähigkeiten, Stärken und Vorlieben durchlaufen werden, die eine Orientierung zur Berufswahl geben:

www.arbeitsagentur.de/bildung/welche-ausbildung-welches-studium-passt


Wir sehen uns 2021! Sobald der Termin feststeht, werden wir dazu in den Medien informieren.


Das Organisationsteam


Corona-Hilfen für Unternehmen, Organisationen, Selbständige und Freiberufler

Der Bund und das Land haben umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um Unternehmen, Organisationen, Selbständigen und Freiberuflern möglichst unbürokratisch durch die Krise zu helfen. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Unterstützungsprogramme und die wichtigsten Informationen. Wir kontrollieren die Angaben täglich auf ihre Aktualität.

  • Telefonische Beratung & Kontakt
  • Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen
  • Hilfen für Unternehmen, Organisationen, Selbständige und Freiberufler
  • Wichtige Kontaktdaten und Hotlines

Telefonische Beratung & Kontakt

Die Wirtschaftsförderungen des Saalekreises und des Merseburger Innovations- und Technologiezentrums (mitz) bieten eine Hotline zur telefonischen Erstberatung bzgl. der Fördermaßnahmen an.

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag unter der Nummer 03461 40-1024 (Saalekreis | Sprechzeiten 09.00 bis 16.00 Uhr).

Gerne können Sie sich auch unter der Adresse wirtschaftsfoerderung@mitz-merseburg.de per Mail an uns wenden. Wir bemühen uns, Ihr Anliegen schnellstmöglich zu bearbeiten.

Rufen Sie uns an! Wir versuchen allen zu helfen!


Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

Die Bundesregierung hat mit dem "Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Arbeitsplätze geschützt werden sollen und die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert wird. Das Paket besteht aus

  • Flexibilisierungen des Kurzarbeitergeldes,
  • Stundung von Steuern und Beiträgen zur Sozialversicherung
  • Erleichterungen für Liquiditätshilfen für Unternehmen durch Kredite der KfW
  • Ausweitungen der Programme der Bürgschaftsbanken des Bundes und des Landes


In aller Kürze

Kommt es in Ihrem Betrieb zu Lieferengpässen oder behördlich angeordneten Schließungen, die die Reduzierung der Arbeitszeit ihrer Angestellten erfordern (Kurzarbeit), ist ein Ausgleich des Entgeltausfalls mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.


Voraussetzungen

Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn

  • der Arbeitsausfall vorübergehend und unvermeidbar ist, d. h. auf einem unabwendbaren Ereignis beruht (z. B. behördlich veranlasste Maßnahmen wegen Corona-Virus) oder wirtschaftliche Ursachen hat (z. B. Auftragsmangel, -stornierung, fehlendes Material) sowie zumutbare Gegenmaßnahmen (Überstundenabbau, Home-Office etc.) ausgeschöpft wurden,

  • mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben,

  • in Ihrem Betrieb mindestens ein Arbeitnehmer beschäftigt ist,

  • das Arbeitsverhältnis des betroffenen Arbeitnehmers fortgesetzt werden soll, also weder gekündigt noch aufgehoben worden ist,

  • der Arbeitgeber oder der Betriebsrat den Arbeitsausfall bei der Arbeitsagentur am Betriebssitz schriftlich angezeigt hat.


Leistungen

  • Betroffene Beschäftigte erhalten 60 Prozent des ausgefallenen Netto-Entgelts (bzw. 67 Prozent für Haushalte mit Kindern).

  • Betroffene Beschäftigte, die Kurzarbeitergeld für eine um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, erhalten ab dem 4. Monat des Bezugs 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 7. Monat des Bezuges 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des ausgefallenen Netto-Entgelts - längstens bis Ende 2020.

  • Für Beschäftige in Kurzarbeit werden ab 1. Mai bis 31.12.2020 die bereits bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten mit einer Hinzuverdienstgrenze bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens für alle Berufe geöffnet.

  • Sozialversicherungsbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.

  • Der Leistungsbezug ist bis zu 12 Monate möglich.

  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen.

  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten (wenn Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen existieren) wird verzichtet.

  • Diese Regelungen gelten rückwirkend ab 01.03.2020, befristet bis 31. Dezember 2020.


Kontakt und weiterführende Informationen

Die Antragsstellung erfolgt bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Aktuelle Informationen zum Kurzarbeitergeld und zur Antragsstellung finden Sie hier und weitere Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen finden Sie hier auf der Seite der Agentur für Arbeit.



In aller Kürze

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, sind die Behörden angewiesen, die Möglichkeiten zur Stundung Sozialversicherungsbeiträgen, und Steuerzahlungen, zur Senkung von Steuervorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung auszuschöpfen. Im Allgemeinen soll dies ohne Zinserhebung erfolgen.


Maßnahmen

Auf Antrag können die Finanzbehörden

  • Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Anforderungen der Finanzverwaltung sollen hierfür gesenkt werden.

  • Steuervorauszahlungen (zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer) herabsetzen, sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden.

  • auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) bis zum 31. Dezember 2020 verzichten, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

  • Säumniszuschläge erlassen.

  • Die Generalzolldirektion (z.B. Energiesteuer, Luftverkehrssteuer) sowie das Bundeszentralamt für Steuern (Versicherungssteuer, Umsatzsteuer) sind angewiesen, den Steuerpflichtigen in entsprechender Art und Weise entgegenzukommen.

  • Auf Antrag des Arbeitgebers können zudem die Beiträge zur Sozialversicherung bis Mai gestundet werden.


Kontakt und weiterführende Informationen

Es gibt für diese Maßnahmen bisher keine einheitliche Regelung auf Bundesebene. Sollten diese Maßnahmen für Sie infrage kommen, kontaktieren Sie frühzeitig (telefonisch) das für Sie zuständige Finanzamt bzw. die Krankenkasse. Die Kontaktdaten des für Sie zuständigen Finanzamts finden Sie unter www.finanzamt.sachsen-anhalt.de.



In aller Kürze

Bislang gibt es noch keinen gesonderten KfW-Corona-Kredit, doch wurden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen der KfW ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Die etablierten Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken werden mit einem Sonderprogramm substantiell erweitert und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht.


Maßnahmen

  • KfW-Schnellkredit für den Mittelstand: Förderkredit für Investitionen und laufende Kosten (100 % Risikoübernahme durch die KfW, 10 Jahre Laufzeit, max. 800.000 Euro)

  • Öffnung der Programme für Unternehmen, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben, und die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren

    • KfW-Unternehmerkredit (Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit (junge Unternehmen unter 5 Jahren)

    • höhere Risikoübernahmen für Betriebsmittelkredite und Investitionen (bis zu 90 Prozent und bis zu einer Milliarde Euro, 5 Jahre Laufzeit)

  • Öffnung der Instrumente für Großunternehmen ohne Umsatzbeschränkung

    • Konsortialfinanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel

    • höhere Risikoübernahmen (bis zu 80 Prozent)

  • Vereinfachung und Beschleunigung des Antragsprozesses


Kontakt und weiterführende Informationen

Ansprechpartner ist die Investitionsbank Sachsen-Anhalt oder Ihre Hausbank bzw. ein anderer Finanzierungspartner Ihrer Wahl in Ihrer Nähe.

Weitere Informationen zur KfW-Corona-Hilfe finden Sie hier.



In aller Kürze

BB und MBG wollen gemeinsam mit ihren Partnern kleinere und mittlere Unternehmen schnell und unbürokratisch unterstützen und ermöglichen auch in einem schwierigen Umfeld Zugang zu Kreditfinanzierungen.


Maßnahmen

  • Erhöhung des Bürgschaftshöchstbetrags auf € 2,5 Mio. (max. Kreditvolumen 3,125 Mio. Euro)

  • Erhöhung des Verbürgungsgrades bei Express-Bürgschaften von 70 auf 80 Prozent. Gleichzeitig erhöht sich das zu verbürgende Kreditvolumen auf 312.500 Euro.

  • Verbesserung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite.

  • Beschleunigung des Bewilligungsprozesses auch bei klassischen Bürgschaften.


Kontakt und weiterführende Informationen

In bestimmten Fällen kann die Einbindung der MBG mit ihren Beteiligungsprogrammen sinnvoll sein. Nähere Informationen erteilen die Ansprechpartner (Link) der BB und der MBG.


 



Hilfen für Unternehmen, Organisationen, Selbständige und Freiberufler


In aller Kürze

Ausbildende Betriebe, die durch die Coronakrise in erheblichen Umfang betroffen sind, können eine Förderung nach dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" beantragen.


Voraussetzungen

  • Antragsberechtigt sind KMU mit Sitz in Deutschland und bis zu 249 Mitarbeitern (Stichtag 29. Februar 2020).

  • Der Ausbildungsbetrieb ist durch die Coronakrise in erheblichem Umfang betroffen, d.h.

    • hat in der ersten Hälfte des Jahres 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt oder

    • der Umsatz ist in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen. Bei KMU, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

  • Eine Ausbildungsprämie kann einem Ausbildungsbetrieb gewährt werden,

    • für ein oder mehrere Ausbildungsverhältnisse im Ausbildungsjahr 2020/21 (Ausbildungsbeginn ab 01.08.2020),

    • wenn er die Zahl der für das neue Ausbildungsjahr geschlossenen Ausbildungsverträge auf dem durchschnittlichen Niveau der letzten drei Jahre hält.


Leistungen

Es sind vier Förderbereiche vorgesehen:

  • "Ausbildungsprämie": in Höhe von 2.000 Euro für jede neu begonnene Berufsausbildung bei Erhalt des Ausbildungsniveaus der vergangenen drei Jahre.

  • "Ausbildungsprämie plus": in Höhe von 3.000 Euro für jede zusätzliche neu beginnende Berufsausbildung bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren.

  • "Zuschuss zur Ausbildungsvergütung" zur Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung in Höhe von 75 Prozent der gezahlten Ausbildungsvergütung. Betriebe, die Auszubildende und Ausbilder nicht in Kurzarbeit schicken, können im Rahmen der neuen Richtlinie einen "Zuschuss zur Ausbildungsvergütung" beantragen.

  • "Übernahmeprämie" in Höhe von 3.000 Euro bei Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingter Insolvenz eines bisherigen Ausbildungsunternehmens.


Kontakt und weiterführende Informationen

Die Antragsstellung erfolgt bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Die Entscheidung über eine Förderbewilligung erfolgt im Rahmen der vorgesehenen Haushaltsmittel nach der Reihenfolge des Antragseingangs. Weitere Informationen unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern



In aller Kürze

Unternehmen, Organisationen, Selbstständige und Freiberufler, deren Umsatz aufgrund der Corona-Krise stark eingebrochen ist, können Überbrückungshilfe für die Monate September bis Dezember 2020 beantragen.


Voraussetzungen

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, Organisationen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen unabhängig von der Mitarbeiterzahl, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, die

    • vor dem 31.10.2019 gegründet wurden,

    • einen Firmensitz oder eine Betriebsstätte in Deutschland haben und

    • sich zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben.

  • Es muss mindestens eines der folgen Kriterien erfüllt sein:

    • Umsatzeinbruch von mind. 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April und August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten

    • Umsatzeinbruch von mind. 30% im Durchschnitt in den Monaten April und August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten


  • Leistungen

    • Die Förderhöhe richtet sich nach den Umsatzeinbußen. Zur Berechnung der Förderhöhe werden außerdem die betrieblichen Fixkosten herangezogen:

      • Erstattung von bis zu 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und unter 50 Prozent

      • Erstattung von bis zu 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent

      • Erstattung von bis zu 90 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent im Antragsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

    • Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat.

    • Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten.


    Kontakt und weiterführende Informationen

    Die Überbrückungshilfe kann nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer über ein bundeseinheitliches Online-Portal beantragt werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt in den Bewilligungsstellen der Länder. Anträge müssen bis spätestens 31. Dezember 2020 gestellt werden. Weitere Informationen zum Programm unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de



In aller Kürze

Unternehmen jeglicher Rechtsform einschließlich Angehörigen freier Berufe, die durch die Auswirkungen der Covid 19-Pandemie unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, stellt die Investitionsbank im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt ein zinsgünstiges Darlehen zur Liquiditätssicherung zur Verfügung.


Voraussetzungen

  • Antragsberechtigt sind bestehende Unternehmen jeglicher Rechtsform einschließlich der Angehörigen freier Berufe mit

    • bis zu 50 Beschäftigten, die von der Corona-Krise betroffen sind, und einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme max. 10 Mio. Euro

    • bis zu 500 Beschäftigten und a) max. 100 Mio. Euro Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme max. 86 Mio. Euro oder b) von der Corona-Krise betroffen und max. 2 Mrd. Euro Jahresumsatz

  • Der Antragsteller muss seinen Firmensitz oder eine Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben.

  • Das Unternehmen war vor dem Jahreswechsel nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.


Leistungen

Das Darlehen dient zur Liquiditätssicherung, zur Finanzierung von Ausgaben (Investitionen in gewerblich eigengenutzte Gebäude (Grundstücks-und Gebäudeerwerb), in Anlage- und/oder Umlaufvermögen) und/oder zur Auftragsvorfinanzierung bei Unternehmen, die durch die Auswirkungen der "Corona-Krise" unverschuldet in wirtschaftliche Probleme geraten sind.

  • Das Darlehen dient zur Liquiditätssicherung, zur Finanzierung von Ausgaben (Investitionen in gewerblich eigengenutzte Gebäude (Grundstücks-und Gebäudeerwerb), in Anlage- und/oder Umlaufvermögen) und/oder zur Auftragsvorfinanzierung bei Unternehmen, die durch die Auswirkungen der "Corona-Krise" unverschuldet in wirtschaftliche Probleme geraten sind.

  • Darlehen für kleine und Kleinstunternehmen: Darlehen zwischen 10.000 Euro und 150.000 Euro mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren, zwei Jahre zins- und tilgungsfrei (ab dem 3. Jahr nom. 1,69 Prozent p.a.). Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden, die Ausreichung erfolgt ohne Beteiligung der Hausbank direkt durch die Investitionsbank (keine Stellungnahme der Hausbank erforderlich).

  • Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen: Darlehen zwischen 25.000 Euro und 5 Mio. Euro mit einer Laufzeit von sechs (bis zu 0,5 Jahre tilgungsfrei) bzw. 10 Jahren (bis zu zwei Jahre tilgungsfrei) und einem Zinssatz ab nom. 0,69 Prozent p.a.


Kontakt und weiterführende Informationen

Die Abwicklung der Programme erfolgt durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Die Antragsformulare sind auf deren Website abrufbar. Darlehensanträge können per Mail an darlehen-corona@ib-lsa.de gestellt werden. Die Möglichkeit einer Online-Antragsstellung folgt in Kürze.



In aller Kürze

Selbstständige erhalten einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung, indem weder Vermögensverhältnisse bei der Antragsstellung offengelegt noch Vermögen angetastet, Ausgaben für Wohnung und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt und die Voraussetzungen für den Kinderzuschlag vereinfacht werden.


Maßnahmen

Neben einer wesentlich vereinfachten Vermögensprüfung werden die Ausgaben für Wohnung und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt. Damit sollen Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden. Um den Kinderzuschlag zu gewähren, werden nicht mehr Einkommensnachweise der letzten sechs Monate vor Antragstellung herangezogen, sondern der Nachweis des aktuellen Einkommens im letzten Monat vor Antragstellung. Damit erhalten auch diejenigen den Kinderzuschlag, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben. Anträge werden schnell und unbürokratisch bearbeitet.

Diese Ausnahmen gelten für sechs Monate. Damit die Leistungen schnell ausgezahlt werden können, werden Anträge auf Grundsicherung vorläufig bewilligt. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt nachträglich.


Kontakt und weiterführende Informationen

Betroffene im Landkreis Saalekreis wenden sich bitte an den Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis, 03461 244-0, 244-100 oder 244-101, oder an www.efa-sk.de/web



In aller Kürze

Bei Verdienstausfällen aufgrund angeordneter Schutzmaßnahmen (z.B. Quarantäne im Zusammenhang mit Corona-Virus) können Sie Verdienstausfallentschädigung gemäß Infektionsschutzgesetz beantragen. In diesem Fall können Arbeitgeber, Selbstständige und Freiberufler die Erstattung ausgezahlter Entgelte beantragen. Sie haben zudem selbst Anspruch auf finanzielle Entschädigungen (Verdienstausfall und Betriebsausgaben).


Voraussetzungen

Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung besteht, wenn

  • betroffene Beschäftigte, Selbständige oder Freiberufler als Infizierte, Kontaktpersonen, Ansteckungs- oder Krankheitsverdächtige isoliert werden müssen,

  • die Betroffenen während der Zeit der Schutzmaßnahmen nicht ihrer Beschäftigung nachgehen können und

  • den Betroffenen nach Einsetzen der Isolation kein finanzieller Anspruch gegenüber Arbeitgeber, Krankenkasse oder Versicherung zusteht.


Leistungen

  • Für die ersten sechs Wochen wird Entschädigung in Höhe des ausgefallenen Netto-Entgelts gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

  • Für Selbständige ist für die Entschädigung ein Zwölftel des Arbeitseinkommens (letztes Jahreseinkommen) zugrunde zu legen.

  • Selbständige, deren Betrieb aus o. g. Gründen ruhen muss, erhalten neben der Entschädigung zudem Ersatz für weiterlaufende nicht gedeckte Betriebsausgaben in angemessenem Umfang.


Kontakt und weiterführende Informationen

Anträge sind gemäß Infektionsschutzgesetz spätestens drei Monate nach Beginn des Tätigkeitsverbots zu stellen.

Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Versorgungsamt
Hauptfürsorgestelle, Soziales Entschädigungsrecht
Maxim-Gorki-Straße 7
06114 Halle (Saale)

Tel.: 0345 514 0



In aller Kürze

Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde um ein Modul für von der Corona-Krise betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne eines Sofortprogramms ergänzt. KMU sowie Freiberufler, denen negative wirtschaftliche Auswirkungen durch den Coronavirus entstanden sind, können schnelle, unbürokratische Unterstützung in den sich stellenden betriebswirtschaftlichen Fragen durch professionelle Berater erhalten.

Ein externer Unternehmensberater kann vielfältig Hilfestellung geben, bspw. bei der Suche nach neuen Geschäftsfeldern, bei der Umstellung und Digitalisierung des Geschäfts oder auch bei der Wiederherstellung der Liquidität.


Voraussetzungen

  • Antragsberechtigt sind KMU und Freiberufler, die unter wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus leiden.

  • Die Unternehmen und Freiberufler müssen wie auch in der weiterhin gültigen Rahmenrichtlinie (Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows) bestimmt, die Bedingungen der KMU- sowie die der De-minimis-Regelung erfüllen.


Maßnahmen

  • Die konkreten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Antragsteller und insbesondere die dagegen zu ergreifenden Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sind vom Beratungsunternehmen im Beratungsbericht nachvollziehbar darzustellen.

  • Betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen. Dementsprechend wird kein Bestätigungsschreiben eines Regionalpartners im Rahmen des Verwendungsnachweises benötigt.

    Ein freiwilliges Gespräch mit dem Regionalpartner kann dennoch nützlich sein, da diese ebenfalls umfangreiche Unterstützung für betroffene Unternehmen anbieten.


Leistungen

  • Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung). Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters.

  • Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist wie auch über die 4.000 Euro hinausgehenden Rechnungsbeträge vom Unternehmen zu tragen. Die jeweiligen Regelungen zur Berechnung und Zahlung der Umsatzsteuer sind zu beachten. Dies gilt ebenfalls für nicht vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen.

  • Ein Stunden- oder Tagessatz für beanspruchte Beratungsleistungen ist nicht vorgegeben.

  • Es können von betroffenen Unternehmen bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragt werden. Die Beratung muss sich dabei auf die durch die Corona-Krise hervorgerufenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten beziehen. Bereits erhaltene Zuschüsse für andere Beratungen müssen im Rahmen der De-minimis-Erklärung angegeben werden, haben aber über diese Bestimmungen hinaus keine Auswirkungen auf weitere Förderungen.


Kontakt und weiterführende Informationen

Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden. Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt. Das beratene Unternehmen muss nicht in Vorleistung gehen. Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung unter www.bafa.de/.


 



Wichtige Kontakte und Hotlines


Über die Hotline der KfW können Sie sich kostenfrei über das Corona-Sonderprogramm sowie weitere Angebote informieren. Die Hotline erreichen Sie von Montag bis Freitag im Zeitraum von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0800 539-9000.



Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die vom Ausbruch des Corona-Virus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt kostenfrei über die Hotline 0800 5600757 beraten lassen. Die IB bietet ebenfalls verschiedene Förderinstrumente und ihren von der CORONA-Krise betroffenen Bestandskunden Sonderkonditionen wie Stundungen und Vollstreckungsaufschub sowie Instrumente für den Insolvenzfall. Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Situation die regelmäßigen IB-Regionalsprechtage vorübergehend nicht stattfinden können.



Das Bundeswirtschaftsministerium stellt hier (Link) Antworten auf Fragen rund um den Umgang mit dem Corona-Virus (Messen, Geschäftsreisen, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht u. a.) sowie zu Maßnahmen und Förderinstrumenten zur Verfügung. Unter der Nummer 030 18615-6187 erreichen Sie von Montag bis Freitag im Zeitraum von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr das Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Coronavirus (nur wirtschaftsbezogene Fragen).



Was geschieht, wenn wichtige Lieferanten ausfallen?
Was ist zu tun, wenn Beschäftigte nicht am Arbeitsplatz erscheinen?
Welche Empfehlungen zum Arbeits- und Expositionsschutz von Mitarbeitern können gegeben werden?
Welche Stellen sind für das Seuchenmanagement vor Ort zuständig?
Mit dem Handbuch Betriebliche Pandemieplanung gibt das Bundesamt Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Das Handbuch steht hier (Link) kostenfrei zum Download zur Verfügung.



Das Wirtschaftsministerium hat hier (Link) ein umfangreiches Angebot an Informationen zum allgemeinen Umgang mit der Situation und zu Hilfsangeboten zusammengestellt. Zudem hat das Wirtschaftsministerium für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, die von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen sind, eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Die Telefon-Hotline ist unter 0391 567-4750 werktags zwischen 8.30 und 16 Uhr erreichbar, um betroffene Firmen über bestehende Unterstützungsangebote zu informieren.



Die IHK hat unter der Telefonnummer 0345 2126-100 eine Hotline eingerichtet. Antworten auf die wichtigsten Fragen für Firmen sowie Informationen von Sofortmaßnahmen im Betrieb über mögliche finanzielle Überbrückungshilfen bis hin zu rechtlichen Fragen finden Sie zudem hier (Link).



Die HWK hat hier (Link) Informationen zum Umgang mit der Situation zusammengestellt. Zudem wurde eine Hotline für Handwerksbetriebe der Region eingerichtet. Wenn Betriebsinhaber betriebswirtschaftliche oder rechtliche Fragen zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf ihren Betrieb haben bzw. schon wirtschaftliche Folgen spüren, können sie die Beratung der Handwerkskammer in Anspruch nehmen. Die Hotline ist unter der Nummer 0345 2999-221 erreichbar.


 



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