Open Government mit Open Source

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Beim zweiten Workshop des Projekts Regionale Open Government Labore ging es vor allem um eine Frage: Wie lässt sich die Wirksamkeit der Projektarbeit messen? Denn die Labore sollen beweisen, dass eine gute Kooperation zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und die Regionalentwicklung besonders in ländlichen Räumen befördert.

Kollaborationsplattform mit Open Source-Technologie

Wegen der Corona-Pandemie fand der Workshop, wie auch der überwiegende Teil der Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Laboren, digital statt. Für die Organisatoren des Projekts, das den Begriff "Offenheit" im Projektnamen trägt, war es selbstverständlich, für die Kollaborationsplattform ausschließlich offene Technologien (Open Source) zu nutzen. Über diese Plattform können die Laboren die interne Laborarbeit organisieren, strukturieren und mit anderen Laboren interagieren. Über ein Videokonferenzsystem kann unkompliziert Kontakt zu anderen Laboren aufgenommen werden. Außerdem funktioniert die Plattform als Projektinformationsseite und dokumentiert den Stand der Laborarbeit.

Funktionierende Bürgerbeteiligung und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit auch in Pandemie-Zeiten

Wegen der Corona-Pandemie starteten die Labore mit großem Engagement und der Bereitschaft zur Improvisation in die Projektarbeit. Mit digitalen Tools ließ sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen eine Organisationsstruktur in den Laboren etablieren. Zwar hofft man auf bessere Rahmenbedingungen im kommenden Jahr, dennoch waren sich alle Beteiligten einig: Grundsätzlich muss Bürgerbeteiligung und die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Akteurinnen auch in Zeiten einer Pandemie funktionieren. Digitale Lösungen wie eine Beteiligungs-App oder eine gut funktionierende Online-Kollaborationsplattform spielen dabei eine zentrale Rolle.

Regionale Open Government Labore

Die Regionalen Open Government Labore sind ein Projekt im Rahmen des BMI-Programms "Region gestalten", das sich für Projekte im Bereich Raumordnung und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders in ländlichen Räume einsetzt.

Die 13 Labore sind: Bad Berleburg und weitere Bäder, Bad Belzig und Wiesenburg, Brandis (Region Partheland), Region Odenwald-Bergstraße, Bremen und Region, Marburg-Biedenkopf, Merzenich und Kerpen, Merseburg und Schkopau, das Labor Moers, Kleve, Geldern (Region Niederrhein), das Labor Essen, Lünen, Landkreis Wesel, Region Oberrhein, Region Rhein-Neckar sowie das Labor Würzburg (Stadt und Landkreis) mit der Gemeinde Gerbrunn. Jedes Labor besteht aus mindestens zwei Kommunalverwaltungen und Vertretern und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft. Die Regionalen Open Government Labore sind nach einem Interessenbekundungsverfahren und nachfolgender Antragstellung ausgewählt worden. Projektpartner des BMI sind die drei Kommunalen Spitzenverbände.

Weitere Informationen zum Projekt unter https://open-government-kommunen.de



Quelle: BMI | Pressemitteilung v. 27.11.2020

 


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